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Weber Q200 im Vergleich

Weber Q200 im TestHervorragend und qualitativ hochwertig verarbeitet präsentieren sich die Gasgrills aus dem Hause Weber. In Rezessionen werden immer wieder das sichere Handling und der stufenlos regulierbare Edelstahlbrenner hervorgehoben. Wie gut damit gegrillt werden, wollten wir in unserem Test ermitteln. Wir entschieden uns dabei für den Weber Q200.


Verpackung und Lieferumfang
Auf den ersten Blick wirkt der Karton, indem der Weber Q200 transportsicher verpackt ist, riesig. Die ist aber der Größe des Grills geschuldet. Zum Lieferumfang gehören neben dem Grill die Garantieerklärung und eine übersichtliche Aufbau- und Bedienungsanleitung. Die für die Nutzung erforderliche Gasflasche und der aus unserer Sicht erforderliche Rollwagen müssen zugekauft werden.

Aufbau
Beim Auspacken stellen wir erfreut fest, dass der Weber Q200 zum größten Teil werkseitig vormontiert ist. Lediglich der Gasschlauch muss angeschraubt werden. Der Deckel wird mit zwei Bolzen am Grill befestigt.

Verarbeitung und Design
Auch beim Weber Q200 überzeugt die hochwertige Verarbeitung sämtlicher Bauteile. Der aus Aluguss hergestellte Grill mit seinem glasfaserverstärkten Nylonrahmen und dem gusseisernen Grillrost garantiert langjährigen Grillspaß. Und auch das Design in typischer Weber-Eleganz sorgt für entsprechende Lust aufs Grillen.

Handhabung und Komfort
Der Weber Q200 wird mittels der elektronischen Zündung (Piezo-Zündung) leicht per Knopfdruck in Betrieb genommen. Durch den kreisförmig unter dem Grill angebrachten Brenner ist in wenigen Minuten die nötige Grilltemperatur erreicht. Je nach Grillgut kann dann diese durch das stufenlos regulierbare Brennerventil dosiert werden. Die beiden ausklappbaren Arbeitstische bieten ausreichend Platz zur Vorbereitung des Grillgutes direkt am Grill. Eine angenehme Arbeitshöhe erreichten wir durch den Einsatz des Rollwagens, auf dem der Grill einen festen Stand hatte.

Funktionalität
Der zu den mobilen Gasgrills gehörende Weber Q200 schafft fast alles. Im Garten konnten wir ihn schnell mit dem Rollwagen in jede Ecke schieben. Genauso schnell ist er aber auch fürs Picknick im Park eingepackt, denn er lässt sich leicht vom Wagen nehmen. Und mit eingeklappten Arbeitsflächen ist er auch recht handlich trotz seines Gewichts. Viel wichtiger als der mobile Einsatz des Grills ist natürlich die hohe Funktionalität beim Grillen. Mit einer Grillfläche von 1850 cm² passt Grillgut für bis zu 10 Personen auf den Grillrost. Mittels der stufenlos regulierbaren Grilltemperatur konnten wir entscheiden, ob wir das Steak schnell durchbraten oder lieber die Folienkartoffeln schonend garen wollten. Einzig indirektes Grillen ist bei dem einflammigen Gasbrenner nicht möglich. Und unter dem Deckel ist selbst für ein Hähnchen Platz.

Grillergebnis
Im Test legten wir überwiegend Fleisch jeder Dicke auf den Grill. Das Ergebnis hat uns komplett überzeugt. Die Steaks wurden bei sehr hoher Temperatur schnell durchgebraten. Dadurch blieben sie schön saftig. Bei den Würsten drosselten wir etwas die Gaszufuhr, so dass die Grilltemperatur vorm Auflegen reduziert wurde. Als Resultat konnten wir unseren Gäste wirklich knackige Bratwürste auf den Teller legen. Gemüse, welches wir nur etwas garen wollten, ließen wir bei minimaler Temperatur unter dem geschlossenen Deckel garen.

Sicherheit
Größter Pluspunkt in Fragen der Sicherheit ist die Piezo-Zündung. Mit dieser elektronischen Zündung brauchten wir kein Streichholz oder Feuerzeug zum Anzünden. Der glasfaserverstärkte Nylonrahmen ist hitzebeständig. Gerade wenn Kinder auf der Grillparty rumrennen, kann es schon mal passieren, dass sie ans Gehäuse kommen. Da ist es schön, wenn dies nur leicht Wärme abgibt. Wasser oder Bier zum Löschen eines Fettbrandes brauchten wir beim Weber Q200 nicht, da zum einen die emaillierten Aromaschienen vor herabtropfenden Fett schützen und zum anderen unter dem Grill eine Fettauffangschale vorhanden ist.

Reinigung
Gereinigt ist der Weber Q200 recht zügig. Die Fettauffangschale lässt sich einfach herausnehmen und passt in jeden Geschirrspüler. Den Grillrost nahmen wir nach dem Grillen nicht sofort herunter, sondern heizten den Grill nochmals für ein paar Minuten auf. So verbrannten sämtliche Grillreste. Den Rest vollbringt die Grillbürste. Und der aus Alugus produzierte Grill sowie der Rahmen lassen sich mit einem feuchten Schwamm abwischen.

Vorteile:
+ große Grillfläche
+ hochwertige, hitze- und wetterbeständige Verarbeitung
+ stufenlos regulierbarer Gasbrenner
+ geringer Gasverbrauch
+ zwei praktische, ausklappbare Arbeitstische

Nachteile:
./. indirektes Grillen nicht möglich
./. Temperaturüberwachung mittels Thermometer fehlt
./. Preis

Fazit
Auch wenn der Weber Q200 nur einen Edelstahlbrenner besitzt, kamen alle Speisen schmackhaft auf den Tisch. Schnell aufgeheizt, konnten wir mit dem Grillen beginnen. Da die Grilltemperatur sich kinderleicht stufenlos regulieren lässt, wurde das Grillen zum Erlebnis. Auf den praktischen Arbeitstischen bereiteten wir direkt am Grill die nächsten Leckereien zu. Und da praktisch kein Rauch entsteht, gesellten sich schnell die Gäste um den Grill. Allen, die nicht nur in kleiner Runde feiern möchten und keinen gesteigerten Wert auf die Möglichkeit des indirekten Grillens legen, können wir den Weber Q200 empfehlen. In unserer Gesamtbewertung erhält er 4 Sterne, da bei dem Preis ein Thermometer schon vorhanden sein sollte.

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